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Seit 2015 greift GFF ein, wenn Grundrechte missachtet werden. Wir arbeiten mit strategischer Prozessführung für eine lebendige Demokratie, den Schutz eigener Daten, den Zugang zu Informationen, gleiche Rechte und soziale Teilhabe. Über 5000 Fördermitglieder und ein Team in Berlin tragen das. Wir suchen:

Volljurist*in in Sachsen-Anhalt (m/w/d)

Das Grundgesetz garantiert allen Menschen ein Leben in Würde, Freiheit und Gleichberechtigung. Die Grundrechte sind die Grundlage unserer Demokratie und unserer offenen Gesellschaft. Ein Blick in die deutsche Geschichte und auf die Weltlage zeigt, dass dieses Fundament verteidigt und gestärkt werden muss – gegenüber dem Staat, aber auch gegenüber großen Unternehmen.

Deshalb verteidigt die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) die Grundrechte vor Gericht. So sorgen wir für ihre Durchsetzung und kämpfen dafür, die Grundrechte auch in neuen oder bislang vernachlässigten Bereichen zu verwirklichen. Das ist unser Beitrag für eine starke Demokratie, für ein gerechteres Zusammenleben und für gesellschaftliche Solidarität mit Menschen, deren Grundrechte verletzt werden.

Die GFF sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Volljurist*in in Sachsen-Anhalt (m/w/d)

Die Stelle ist befristet bis zum 29. Februar 2028. Der Stellenumfang beträgt je nach Wunsch 75 bis 100 Prozent (30 bis 40 Wochenstunden). Der Arbeitsort befindet sich wahlweise – abhängig von einer Vereinbarung mit und zwischen den im Projekt tätigen Menschen - in Magdeburg oder Halle. Darüber hinaus sind regelmäßige Fahrten nach Berlin vorgesehen.

Das bewirkst du bei uns:

Du begleitest in Abstimmung mit deinen Kolleg*innen in Magdeburg, Halle und Berlin juristische Aufgaben rund um unsere strategischen Klagen in Sachsen-Anhalt.

Deine Aufgaben:

  • Prüfung und Einschätzung von Fällen in allen für die GFF relevanten Themenbereichen, in enger Abstimmung mit und unter fachlicher Unterstützung der Projektleitung,
  • Fallakquise und strategische Prozessführung, insbesondere:
    • Ansprechperson vor Ort für Fallanfragen sowie Durchführung niedrigschwelliger Angebote und Vermittlung an geeignete Beratungsstellen, Netzwerke, oder Anwält*innen,
    • Identifikation relevanter Fallgruppen und Entwicklung strategischer Klageansätze zu Grundrechtsverstößen in enger Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen in Berlin,
  • Koordination strategischer Klagen in enger Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen in Berlin,
  • Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen sowie Erstellung von Informationsmaterialien und gegebenenfalls Entwicklung von Musterdokumenten und Schriftsätzen,
  • Außenvertretung und Kommunikationsarbeit, einschließlich der fachlichen Positionierung und Mitwirkung als sachverständige Person zu projektbezogenen Themen.

Dein Profil:

Diese Ausschreibung richtet sich an Volljurist*innen mit Erfahrungen in politischen und zivilgesellschaftlichen Zusammenhängen in Sachsen-Anhalt.

Das bringst du idealerweise mit:

  • Erfahrungen in einem oder mehreren einschlägigen Rechtsgebieten, z.B. Asyl- und Aufenthaltsrecht, Sozialrecht, Versammlungsrecht, Verwaltungsrecht, Gemeinnützigkeitsrecht, Beamt*innenrecht,
  • Erfahrungen in der öffentlichen Kommunikation und Medienarbeit.

Vielleicht erfüllst du noch nicht alle Erwartungen, die wir hier formuliert haben? Zögere nicht, dich trotzdem zu bewerben. Tatsächliche Erfahrungen und Fertigkeiten sind uns wichtiger als der formelle Abschluss.

Freue dich auf:

  • Ein familienfreundliches Arbeitsumfeld: Heimarbeit und flexible Arbeitszeiten sind nach Absprache möglich.
  • Ein transparentes Gehaltssystem in Anlehnung an den TVöD Bund: Die Stellen werden in Entgeltgruppe 13 (4950,- Euro bei Berufseinstieg und bis zu 5750,- Euro Arbeitnehmer*innenbrutto pro Monat bei Vollzeit und mindestens drei Jahren einschlägiger Berufserfahrung) eingruppiert.
  • 30 Urlaubstage, Jobticket, Jobrad, Zuschuss zur beruflichen Altersvorsorge.
  • Alle Überstunden werden erfasst und in Freizeitausgleich umgewandelt oder können für eine längere Auszeit angespart werden.

Das weitere Bewerbungsverfahren im Überblick:

  • Falls bei dir Fragen offengeblieben sind, laden wir dich herzlich zu einem „Ask us anything“-Call am 24. November 2026 um 11.30 Uhr ein. Anmeldungen nehmen wir per Mail an bewerbung [at] freiheitsrechte.org entgegen.
  • Bewerbungsschluss ist der 29. November 2026.
  • Wir laden die Bewerber*innen, deren „Papierform“ uns besonders überzeugt, dazu ein, am 10. Dezember in einem selbst gewählten Zeitfenster von drei Stunden eine Arbeitsprobe aus dem Alltag der GFF zu erstellen.
  • Danach laden wir die besten Kandidat*innen zu einem persönlichen Gespräch ein, das vermutlich Mitte Dezember in Berlin oder virtuell stattfinden wird. Bitte teile uns frühzeitig mit, wenn diese Termingestaltung für dich ein Problem darstellen würde.

Selbstverständlich informieren wir alle Bewerber*innen laufend über den Stand des Bewerbungsverfahrens.

Wir freuen uns, dass du dich für eine Tätigkeit bei der GFF interessierst! Bitte sende uns zur Bewerbung in einem PDF-Dokument (max. 8 MB):

  • Ein Anschreiben,
  • einen aktuellen tabellarischen Lebenslauf (ohne Foto und Angaben zum Geburtsort),
  • relevante Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse.

In deinem Anschreiben nennst du uns bitte:

  • deine Vorstellungen für die Arbeitszeit sowie deinen möglichen Starttermin,
  • etwaige Nebentätigkeiten, die du neben der Arbeit bei der GFF beibehalten möchtest.

Wir suchen insbesondere nach Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrung aufgrund von rassistischen Zuschreibungen oder Queerfeindlichkeit sowie aufgrund von Ableismus (Menschen mit Behinderungen – physisch oder psychisch – sowie mit chronischen Erkrankungen). Ebenso werden Aspekte wie Armutserfahrungen, ein nicht-akademischer familiärer Hintergrund, Care-Verpflichtungen, die Selbstfinanzierung des Studiums, Halb- oder Vollwaisen sowie eine ostdeutsche Herkunft im Auswahlprozess ausschließlich positiv bewertet.

Im Sinne eines Nachteilsausgleichs werden Menschen mit Behinderungen (nach Definition des SGB IX) bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Teile uns bitte mit, ob du diesen Nachteilsausgleich in Anspruch nehmen kannst und möchtest. In diesem Fall schreibe uns bitte den Grad deiner Behinderung bzw. ob du schwerbehinderten Menschen gleichgestellt bist.

Für etwaige Rückfragen kannst du dich an die Leitung Büro und Personal der GFF, Anna Mattes (anna.mattes [at] freiheitsrechte [dot] org), wenden.

Bitte schicke uns deine Bewerbungsunterlagen in einem PDF-Dokument (max. 8 MB) bis spätestens zum 29. November 2026 an

bewerbung [at] freiheitsrechte [dot] org.

Wir legen Wert auf Datensicherheit und freuen uns daher besonders über PGP/GPG-verschlüsselte Bewerbungen. Unser öffentlicher Schlüssel hierfür lautet 0x9283CFF6, Fingerprint: 4062 0FCD A288 86B7 D2CF E4B7 05C9 2A41 9283 CFF.

Expert*in für Vernetzung und Outreach in Sachsen-Anhalt (m/w/d)

Das Grundgesetz garantiert allen Menschen ein Leben in Würde, Freiheit und Gleichberechtigung. Die Grundrechte sind die Grundlage unserer Demokratie und unserer offenen Gesellschaft. Ein Blick in die deutsche Geschichte und auf die Weltlage zeigt, dass dieses Fundament verteidigt und gestärkt werden muss – gegenüber dem Staat, aber auch gegenüber großen Unternehmen.

Deshalb verteidigt die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) die Grundrechte vor Gericht. So sorgen wir für ihre Durchsetzung und kämpfen dafür, die Grundrechte auch in neuen oder bislang vernachlässigten Bereichen zu verwirklichen. Das ist unser Beitrag für eine starke Demokratie, für ein gerechteres Zusammenleben und für gesellschaftliche Solidarität mit Menschen, deren Grundrechte verletzt werden.

Die GFF sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Expert*in für Vernetzung und Outreach in Sachsen-Anhalt (m/w/d)

Die Stelle ist befristet bis zum 29. Februar 2028. Der Stellenumfang beträgt je nach Wunsch 75 bis 100 Prozent (30 bis 40 Wochenstunden). Der Arbeitsort befindet sich wahlweise – abhängig von einer Vereinbarung mit und zwischen den im Projekt tätigen Menschen - in Magdeburg oder Halle. Darüber hinaus sind regelmäßige Fahrten nach Berlin vorgesehen.

Das bewirkst du bei uns:

Du koordinierst in Abstimmung mit deinen Kolleg*innen in Magdeburg oder Halle und Berlin alle Aufgaben rund um unsere Aktivitäten in Sachsen-Anhalt, vernetzt uns insbesondere in die (Zivil-)Gesellschaft und beförderst den Outreach durch kommunikative sowie zielgerichtete Angebote vor Ort.

Deine Aufgaben:

  • Du baust und pflegst Kontakte zu relevanten Akteur*innen und unterstützt die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Initiativen, Betroffenen von Grundrechtsverstößen und weiteren Kooperationspartner*innen im Bundesland Sachsen-Anhalt,
  • du beobachtest und analysierst Maßnahmen, Entscheidungen und Entwicklungen des Landtags, der Landesregierung und relevanter Behörden im Hinblick auf mögliche strukturelle Rechtsverstöße und mögliche Ansatzpunkte für unsere Arbeit,
  • du konzipierst, planst und organisierst eigenständig Veranstaltungen, Workshops und Informationsformate und begleitest deren Durchführung landesweit oder führst diese selber aus,
  • du entwickelst zielgruppengerechte Informations- und Kommunikationsmaterialien und bereitest Inhalte verständlich auf, außerdem übernimmst du die Außenvertretung und Kommunikationsarbeit vor Ort,
  • du unterstützt die organisatorischen Abläufe und Angelegenheiten vor Ort und sorgst dafür, dass die täglichen Arbeitsprozesse reibungslos funktionieren.

Dein Profil:

Diese Ausschreibung richtet sich insbesondere an Menschen mit eigenen persönlichen Erfahrungen in politischen oder zivilgesellschaftlichen Zusammenhängen in Sachsen-Anhalt.

Das bringst du idealerweise mit:

  • Praktische und nachgewiesene Kenntnisse der politischen Verhältnisse in Sachsen-Anhalt und Mitarbeit in dortigen zivilgesellschaftlichen Strukturen,
  • Erfahrungen im Projektmanagement sowie Fähigkeit und Interesse daran, komplexe grundrechtliche Sachverhalte ansprechend und gleichzeitig detailgenau zu vermitteln und aufzubereiten,
  • Erfahrungen in der eigenständigen öffentlichen Kommunikation und Medienarbeit.

Vielleicht erfüllst du noch nicht alle Erwartungen, die wir hier formuliert haben? Zögere nicht, dich trotzdem zu bewerben. Tatsächliche Erfahrungen und Fertigkeiten sind uns wichtiger als der formelle Abschluss.

Freue dich auf:

  • Ein familienfreundliches Arbeitsumfeld: Heimarbeit und flexible Arbeitszeiten sind nach Absprache möglich.
  • Ein transparentes Gehaltssystem in Anlehnung an den TVöD Bund: Die Stellen werden in Entgeltgruppe 13 (4950,- Euro bei Berufseinstieg und bis zu 5750,- Euro Arbeitnehmer*innenbrutto pro Monat bei Vollzeit und mindestens drei Jahren einschlägiger Berufserfahrung) eingruppiert.
  • 30 Urlaubstage, Jobticket, Jobrad, Zuschuss zur beruflichen Altersvorsorge.
  • Alle Überstunden werden erfasst und in Freizeitausgleich umgewandelt oder können für eine längere Auszeit angespart werden.

Das weitere Bewerbungsverfahren im Überblick:

  • Falls bei dir Fragen offengeblieben sind, laden wir dich herzlich zu einem „Ask us anything“-Call am 23. November 2026 um 15.30 Uhr ein. Anmeldungen nehmen wir per Mail an bewerbung [at] freiheitsrechte.org entgegen.
  • Bewerbungsschluss ist der 29. November 2026.
  • Wir laden Bewerber*innen, deren Unterlagen uns besonders überzeugen, zu einem persönlichen Gespräch ein, das voraussichtlich in der zweiten Dezemberwoche stattfinden wird. Mit der Einladung erhältst du eine kurze Aufgabe, die du im Gespräch in Form einer Kurzpräsentation vorstellst. Der Vorbereitungsaufwand dafür sollte maximal zwei Stunden betragen. Bitte teile uns frühzeitig mit, falls dieser Termin für dich problematisch ist.

Selbstverständlich informieren wir alle Bewerber*innen laufend über den Stand des Bewerbungsverfahrens.

Wir freuen uns, dass du dich für eine Tätigkeit bei der GFF interessierst! Bitte sende uns zur Bewerbung in einem PDF-Dokument (max. 8 MB):

  • Ein Anschreiben,
  • einen aktuellen tabellarischen Lebenslauf (ohne Foto und Angaben zum Geburtsort),
  • relevante Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse.

In deinem Anschreiben nennst du uns bitte:

  • deine Vorstellungen für die Arbeitszeit sowie deinen möglichen Starttermin,
  • etwaige Nebentätigkeiten, die du neben der Arbeit bei der GFF beibehalten möchtest.

Wir suchen insbesondere nach Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrung aufgrund von rassistischen Zuschreibungen oder Queerfeindlichkeit sowie aufgrund von Ableismus (Menschen mit Behinderungen – physisch oder psychisch – sowie mit chronischen Erkrankungen). Ebenso werden Aspekte wie Armutserfahrungen, ein nicht-akademischer familiärer Hintergrund, Care-Verpflichtungen, die Selbstfinanzierung des Studiums, Halb- oder Vollwaisen sowie eine ostdeutsche Herkunft im Auswahlprozess ausschließlich positiv bewertet.

Im Sinne eines Nachteilsausgleichs werden Menschen mit Behinderungen (nach Definition des SGB IX) bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Teile uns bitte mit, ob du diesen Nachteilsausgleich in Anspruch nehmen kannst und möchtest. In diesem Fall schreibe uns bitte den Grad deiner Behinderung bzw. ob du schwerbehinderten Menschen gleichgestellt bist.

Für etwaige Rückfragen kannst du dich an die Leitung Büro und Personal der GFF, Anna Mattes (anna.mattes [at] freiheitsrechte [dot] org), wenden.

Bitte schicke uns deine Bewerbungsunterlagen in einem PDF-Dokument (max. 8 MB) bis spätestens zum 29. November 2026 an

bewerbung [at] freiheitsrechte [dot] org.

Wir legen Wert auf Datensicherheit und freuen uns daher besonders über PGP/GPG-verschlüsselte Bewerbungen. Unser öffentlicher Schlüssel hierfür lautet 0x9283CFF6, Fingerprint: 4062 0FCD A288 86B7 D2CF E4B7 05C9 2A41 9283 CFF.


Freie Plätze im Legal-Team: November 2026 bis Januar 2027 und ab April 2027

Bewerbungsfrist: 1. Oktober 2026

Die GFF wurde 2015 mit Sitz in Berlin gegründet. Gemeinsam mit unseren über 5.000 Fördermitgliedern verteidigen wir die Grund- und Menschenrechte mit rechtlichen Mitteln. Als gemeinnütziger Verein nutzen wir strategische Gerichtsverfahren und juristische Interventionen, um Demokratie und Zivilgesellschaft zu fördern, Überwachung und digitale Durchleuchtung zu begrenzen und für alle Menschen gleiche Rechte und soziale Teilhabe durchzusetzen.

Für unser Legal-Team suchen wir von November 2026 bis Januar 2027 sowie ab April 2027:

Rechtsreferendar*innen (m/w/d) in der Wahl- oder Rechtsanwält*innenstation

Das bieten wir:

  • Einblicke in die Arbeit einer Organisation mit Fokus auf Strategische Prozessführung (Unterstützung bei Verfahren; Erforschung von möglichen neuen Fällen; Einblicke in Kommunikations-, Policy- und Verwaltungsarbeit)
  • EUR 350/Monat Aufwandsentschädigung
  • 1 Studientag/Woche
  • Aktenvortragssimulation
  • Mobiles Arbeiten, flache Hierarchien und hundefreundliche Büros
  • Teilnahme an mündlichen Verhandlungen, Veranstaltungen und Konferenzen
  • Kontakt zu spannenden Rechtsanwält*innen und Partnerorganisationen

Das sind die Aufgaben:

  • Unterstützung bei der Erarbeitung oder Kommentierung von juristischen Schriftsätzen
  • Erstellung von Memos zu Rechtsfragen in laufenden Verfahren und möglichen zukünftigen Projekten sowie Hintergrundrecherchen
  • Vorbereitung der Kommunikation mit Partnerorganisationen, (möglichen) Beschwerdeführer*innen und Kläger*innen, Politik und Presse sowie Begleitung zu Terminen
  • Unterstützung bei der Kommunikationsarbeit, beispielsweise beim Verfassen von Pressemitteilungen und Beiträgen in sozialen Medien
  • Unterstützung der Policy-Arbeit, beispielsweise durch juristische Recherche und Begleitung von Treffen mit politischen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen
  • Unterstützung der Verwaltungsarbeit, beispielsweise durch die Präsenz bei Tagungen und Kongressen
  • Teilnahme an organisationsinternen Besprechungen

Das wünschen wir uns:

  • sehr ausgeprägte Textsicherheit und Kommunikationsstärke
  • Eigeninitiative, Kreativität und zuverlässiges, verantwortungsbewusstes sowie eigenständiges Arbeiten
  • zivilgesellschaftliches und politisches Engagement
  • 4 Arbeitstage pro Woche in der Wahlstation
  • 3 Arbeitstage pro Woche in der Rechtsanwält*innenstation
  • Hinweis: Bei mehreren qualifizierten Bewerbungen werden jene für die Wahlstation bevorzugt
  • Diversitätskompetenz

Vielleicht erfüllst du nicht alle Erwartungen, die wir hier formuliert haben? Zögere nicht, dich trotzdem zu bewerben.

Wir suchen insbesondere nach Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrung aufgrund von rassistischen Zuschreibungen oder Queerfeindlichkeit sowie aufgrund von Ableismus (Menschen mit Behinderungen – physisch oder psychisch – sowie mit chronischen Erkrankungen). Ebenso werden Aspekte wie Armutserfahrungen, ein nicht-akademischer familiärer Hintergrund, Care-Verpflichtungen, die Selbstfinanzierung des Studiums, Halb- oder Vollwaisen sowie eine ostdeutsche Herkunft im Auswahlprozess ausschließlich positiv bewertet.

Das weitere Bewerbungsverfahren im Überblick:

  • Bitte beachte vor deiner Bewerbung die Praktischen Tipps zur Bewerbung sowie unsere Hinweise zu Diskriminierungserfahrung und Diversitätskompetenz.
  • Ausgewählte Bewerber*innen laden wir zu einem digitalen Bewerbungsgespräch ein.
  • Aufgrund der Ausbildungsordnungen der Länder ist nur möglich, einen Teil der Rechtsanwält*innenstation (3 Monate) bei der GFF zu absolvieren!

Rechtsreferendar*innen Recht und Kommunikation

Freie Plätze ab Oktober 2027

Bewerbungsfrist: 1. Oktober 2026

Die GFF wurde 2015 mit Sitz in Berlin gegründet. Gemeinsam mit unseren über 5.000 Fördermitgliedern verteidigen wir die Grund- und Menschenrechte mit rechtlichen Mitteln. Als gemeinnütziger Verein nutzen wir strategische Gerichtsverfahren und juristische Interventionen, um Demokratie und Zivilgesellschaft zu fördern, Überwachung und digitale Durchleuchtung zu begrenzen und für alle Menschen gleiche Rechte und soziale Teilhabe durchzusetzen.

Für unser Kommunikations-Team suchen wir von November 2026 bis Januar 2027 und ab September 2027:

Rechtsreferendar*innen (m/w/d) in der Wahlstation mit dem Schwerpunkt Recht und Kommunikation

Das bieten wir:

  • Einblicke in die Arbeit einer Organisation mit Fokus auf Strategische Prozessführung (Unterstützung der Kommunikationsarbeit bei Verfahren; Einblicke in Legal-, Policy- und Verwaltungsarbeit)
  • EUR 350/Monat Aufwandsentschädigung
  • 1 Studientag/Woche
  • Aktenvortragssimulation
  • Mobiles Arbeiten, flache Hierarchien und hundefreundliche Büros
  • Teilnahme an mündlichen Verhandlungen, Veranstaltungen und Konferenzen
  • Kontakt zu spannenden Journalist*innen, Rechtsanwält*innen und Partnerorganisationen

Das sind die Aufgaben:

Die GFF will mit strategischen Verfahren auch das öffentliche Bewusstsein für Grundrechte und Missstände schärfen. Dafür wollen wir die notwendige Brücke zwischen Jura und Grundrechten und der breiten Öffentlichkeit schlagen. Um die Arbeit der GFF zu kommunizieren, müssen wir komplexe juristische Sachverhalte für verschiedene Zielgruppen verständlich und korrekt aufbereiten:

  • Unterstützung bei der Kommunikationsarbeit, beispielsweise beim Verfassen von Pressemitteilungen, Blogbeiträgen, Fallseiten und Beiträgen in sozialen Medien
  • Unterstützung bei der Erarbeitung von Kommunikationsstrategien für einzelne Verfahren und Projekte
  • Unterstützung bei der Begleitung und Kommunikation zu Prozesstagen
  • Unterstützung bei Recherchen, u.a. für den Podcast #Grundgesetzlich
  • Vorbereitung der Kommunikation mit Partnerorganisationen, (möglichen) Beschwerdeführer*innen und Kläger*innen, Politik und Presse sowie Begleitung von Terminen
  • Unterstützung der Verwaltungsarbeit, beispielsweise durch die Präsenz bei Tagungen und Kongressen
  • Teilnahme an organisationsinternen Besprechungen

Das wünschen wir uns:

  • sehr ausgeprägte Textsicherheit und Kommunikationsstärke, im besten Fall Erfahrung mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Eigeninitiative, Kreativität und zuverlässiges, verantwortungsbewusstes sowie eigenständiges Arbeiten
  • zivilgesellschaftliches und politisches Engagement
  • Diversitätskompetenz

Vielleicht erfüllst du nicht alle Erwartungen, die wir hier formuliert haben? Zögere nicht, dich trotzdem zu bewerben.

Wir suchen insbesondere nach Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrung aufgrund von rassistischen Zuschreibungen oder Queerfeindlichkeit sowie aufgrund von Ableismus (Menschen mit Behinderungen – physisch oder psychisch – sowie mit chronischen Erkrankungen). Ebenso werden Aspekte wie Armutserfahrungen, ein nicht-akademischer familiärer Hintergrund, Care-Verpflichtungen, die Selbstfinanzierung des Studiums, Halb- oder Vollwaisen sowie eine ostdeutsche Herkunft im Auswahlprozess ausschließlich positiv bewertet.

Das weitere Bewerbungsverfahren im Überblick:

  • Bitte beachte vor deiner Bewerbung die Praktischen Tipps zur Bewerbung sowie unsere Hinweise zu Diskriminierungserfahrung und Diversitätskompetenz
  • Ausgewählte Bewerber*innen laden wir zu einem digitalen Bewerbungsgespräch ein.

Praktikant*Innen Fundraising und Kommunikation

Freie Plätze: ab Oktober 2027

Bewerbungsfrist: 1. Oktober 2026

Du studierst Journalismus, Kommunikations- oder Sozialwissenschaften oder ein verwandtes Fach gegen Ende des Studiums? Du hast bereits solide Kenntnisse im Bereich Marketing, Fundraising, Pressearbeit oder Online-Kommunikation/Social Media? Du interessierst dich besonders für Grund- und Menschenrechte? Dann freuen wir uns über deine Bewerbung um ein Praktikum bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte. In einem motivierten Team arbeitest du bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit und unterstützt unsere Kommunikation sowie das Fundraising. Wir können dir eine Praktikums-Entschädigung von 603 Euro zahlen, außerdem stellen wir dir das Ticket für den öffentlichen Nahverkehr in Berlin. Bitte beachte, dass ein Praktikum bei der GFF aufgrund unseres speziellen Arbeitsgebiets mindestens drei Monate dauern sollte – kürzere Praktika oder Praktika für Schüler*Innen können wir leider nicht anbieten.

Diskriminierungserfahrung und Diversitätskompetenz

Wir berücksichtigen bei der Auswahl die Diskriminierungserfahrungen und Diversitätskompetenzen von Bewerber*innen.

Wir suchen insbesondere nach Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrung aufgrund von rassistischen Zuschreibungen oder Queerfeindlichkeit sowie aufgrund von Ableismus (Menschen mit Behinderungen – physisch oder psychisch – sowie mit chronischen Erkrankungen). Ebenso werden Aspekte wie Armutserfahrungen, ein nicht-akademischer familiärer Hintergrund, Care-Verpflichtungen, die Selbstfinanzierung des Studiums, Halb- oder Vollwaisen sowie eine ostdeutsche Herkunft im Auswahlprozess ausschließlich positiv bewertet.

Wir legen besonderen Wert darauf, Menschen mit diesen Perspektiven und Erfahrungen einzustellen, um möglichst unterschiedliche Blickwinkel in internen Debatten und Entscheidungen zu berücksichtigen.

Zudem möchten wir bei der GFF ein diskriminierungssensibles Arbeitsumfeld fördern und begrüßen Bewerber*innen mit Diversitätskompetenzen und -fachkenntnissen.

Du musst in deiner Bewerbung nicht offenlegen, von welchen Formen von Diskriminierung du betroffen bist. Es ist ausreichend, wenn aus deinem Motivationsschreiben hervorgeht, dass du Diskriminierung erfährst (oder erfahren hast).

Diese Angaben sind selbstverständlich freiwillig.

In die Auswahlentscheidung fließt außerdem deine fachliche Eignung, dein zivilgesellschaftliches und politisches Engagement sowie deine Motivation ein.

Im Sinne eines Nachteilsausgleichs werden Menschen mit Behinderungen (nach Definition des SGB IX) bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Teile uns bitte mit, ob du diesen den Nachteilsausgleich in Anspruch nehmen kannst und möchtest. In diesem Fall schreibe uns bitte den Grad deiner Behinderung bzw. ob du schwerbehinderten Menschen gleichgestellt bist.

Praktische Tipps Referendariat / Praktikum

Die GFF ist eine junge Organisation, die sehr dynamisch wächst. Wir freuen uns laufend über Bewerbungen von Referendar*innen und Praktikant*innen. Aber auch wenn du schon erste berufliche Erfahrungen gesammelt hast, freuen wir uns, von dir zu hören.

Bitte mache in deiner Bewerbung deutlich, warum du dich mit dem Ziel der GFF identifizierst, mit juristischen Mitteln für Grund- und Menschenrechte zu kämpfen, und wie du mit deinen besonderen Fähigkeiten und Erfahrungen zu unserem Erfolg beitragen kannst.

Praktische Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung

Bitte schicke uns deine Bewerbungsunterlagen unbedingt in einem PDF-Dokument an bewerbung (at) freiheitsrechte.org. Die Dateigröße sollte 6 MB nicht überschreiten.

Folgendes benötigen wir von dir:

  • Motivationsschreiben (1 Seite)
  • Lebenslauf ohne Foto
  • Examenszeugnisse, soweit vorhanden
  • Zeugnisse über Praktika, soweit vorhanden
  • Angabe der Zeiträume, in denen du verfügbar wärst
  • Angabe der gewünschten Dauer deiner Station bzw. deines Praktikums
  • Freiwillige Angabe zu Diskriminierungserfahrungen und Diversitätskompetenz

Teile uns gerne auch mit, falls du besondere Bedürfnisse hast (Pflegeaufgaben, Kinder, Nebenjobs, Todesfälle, Einschränkungen / Behinderungen, Allergien, etc.), damit wir darauf entsprechend Rücksicht nehmen können.

Wir legen Wert auf Datensicherheit und freuen uns daher besonders über PGP/GPG-verschlüsselte Bewerbungen. Unser öffentlicher Schlüssel für Bewerbungen lautet 0x9283CFF6, Fingerprint: 4062 0FCD A288 86B7 D2CF E4B7 05C9 2A41 9283 CFF6. Bitte denke daran, dass du deinen öffentlichen Schlüssel an die Mail anhängst.

Am besten klappt die Email-Verschlüsselung, wenn du dir das Email-Programm Thunderbird installierst. Thunderbird ist kostenlos und Open Source.

Mehr Informationen zur GFF als Arbeitgeberin findest du auch auf unserem LTO-Profil und in einem anonymen Erfahrungsbericht auf JurInsight.

Referendariat in Teilzeit

Gesetzlich sind alle Bundesländer nach dem DRiG ab dem 1.1. 2023 verpflichtet, Teilzeitoptionen für das juristische Referendariat einzuführen. Falls du dein Referendariat in einem Bundesland absolvierst, welches diese Option anbietet, kannst du deine Station bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte entsprechend verlängern. Bitte informiere dich dazu vorab zu den Bestimmungen in deinem Bundesland und gib bei deiner Bewerbung den genauen Zeitraum und die Station an, für die du dich bewirbst.

Ansprechperson

Anna Livia Mattes

Leiterin Büro und Personal

+49 30 549 08 10 – 0
Bewerbung (at) freiheitsrechte.org

Datenschutz

Deine Daten als Bewerbende*r verarbeiten wir gemäß dieser Datenschutzerklärung.

Grundrechte verteidigen.